Personal - Wenn dein Inneres nach Außen kommt

Es ist Montag morgen, ich stehe auf, mache mich zurecht und sende meinen ersten Snap für diesen Tag via Snapchat in die Welt heraus. Kurze Zeit später schreibt Katrin via Twitter "How can Amelie possibly be so radiant and beautiful every single day?". Ja, wie kann ich jeden Tag strahlen? Meine Antwort schreibe ich nun hier nieder. Schon öfter habe ich mich an so einem Post versucht, aber meine Versuche schlummerten im Entwürfeordner.


Ich glaube meine Antwort ist so simple, dass sie niemanden überrascht, aber so ist sie nunmal:

Ich bin glücklich!

Ich könnte ihr jetzt einen Punkt machen, aber ich möchte es euch noch ein bisschen erklären.
Natürlich ergeben sich an diesem Punkt Fragen á la "bist du immer glücklich oder kann man überhaupt immer glücklich sein?" Ja! Ich bin immer glücklich! Natürlich bin ich nicht immer gut gelaunt, gerade wenn ich Hunger habe, dann geht es steil bergab mit meiner Laune (Katrin kennt das ganz gut :)). Manchmal stehe ich auch auf und möchte gar nicht in den Spiegel gucken. Meine Haare sind blöd, meine Kleidung ist blöd und meine Laune ist nicht die Beste. Aber diese Zustände sind nicht von langer Dauer, ich möchte gar nicht zu viel Zeit in schlechter Laune verbringen.
Ich sehe die Dinge, die ich habe oder erreicht habe und nicht das was mir bisher verwehrt bleibt. Ich bin sehr dankbar für all das. Es geht hier nicht um materielle Dinge oder Stufen des Erfolgs. Es ist abstrakter, ich kann es kaum erklären, aber ich bin unendlich dankbar dafür. Ich versteife nicht nicht auf Dinge, die ich nicht besitze. Ich ärgere mich nicht über Missgeschicke oder Dinge, die ich nicht habe. Ich nehme den Zustand an und versuche ihn gegebenenfalls zu ändern, so fern dies in meiner Macht steht, aber sollte ich nichts ändern können, dann nehme ich es an.  Ich habe kein Ideal vor Augen, das es erreichen gilt. Ich bin zufrieden mit mir, ich habe mich so angenommen. Ich ruhe in mir.

Glücklich sein ist etwas, das man auf jeden Fall lernen kann. Oder man kann sich dafür entscheiden. Jeder kann das! Ich kann und darf mich ärgern, das ist voll ok, aber nicht dran hängen bleiben. Ich habe schon Klausuren nicht bestanden oder mir sind Dinge kaputt gegangen, die ich sehr gerne hatte und ja, ich hab mich geärgert (und zwar ordentlich), aber ich bin nicht dran hängen geblieben. Abgeharkt und weiter geht's. Glücklich sein fällt nicht vom Himmel, das ist kein Zustand, den man einmal erreicht hat und dann als Button an der Jacke trägt. Glücklich sein ist Arbeit mit und an sich selber, es ist immer wieder reflektieren und annehmen oder ändern.


Ich freue mich über die Dinge, die mir ein Tag so bring. Ich freue mich über Nachrichten von FreundInnen, von meinen Eltern. Ich freue mich wenn jemand mich an der Kasse vor lässt, ich freue mich wenn jemand zurück lächelt, wenn ich einen Kommentar hier auf dem Blog bekomme, ...

Um den Kreis zu schließen: ich bin glücklich und das strahle ich aus! Tief in mir wohnt dieses Glück und jeden Tag kommt ein bisschen davon nach außen. Vielleicht mache ich so andere Menschen glücklich. 

Daher kann ich nur sagen: nimm dich selber an, sei dir selbst genug. Das Strahlen kommt dann von ganz alleine, denn auch wenn es abgedroschen ist, aber "Schönheit kommt von innen".

Bis bald!

PS: Wer nun noch ein paar Beautytipps braucht, so als kleine optische Nachhilfe von Außen, der meldet sich bitte :)!



Kommentare:

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    1. Danke, es freut mich sehr, dass er dir gefallen hat <3

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  2. Ich liebe deine Beiträge, auch wenn ich altersmäßig locker deine Mutter sein könnte ;-) Frage: Passt du deine Makeup-Farben dem Trend an oder bleibst du deinem Amelie-Look treu? Grüße von Ka

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    1. Danke für das liebe Kompliment <3!
      Hm...das einzige was ich mal variiere sind meine Lippenstiftfarben. Meine Lidschatten bewegen sich seit Jahren alle im rosa/nude/braun-Bereich. Ebenso beim Rouge, dort verwende ich nur rosa/pink oder apricot. Die Lippenstiftfarben sind auch alle grob im rot/rosa Farbschema, aber vor einiger Zeit kamen die matten oder dunklen Farben auf und den "Trend" mache ich gerne mit, wobei sich das bei mir bestimmt zum Dauerbrenner formiert :).

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  3. Was für ein schöner Post! Ganz toll und genau mein Thema momentan. Dinge annehmen.
    LIebe Grüße!

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  4. Da sagst du was. Annehmen. So ein kleines Wort und doch so schwer. Ich glaube, man muss es auch mal annehmen können, wenn man mal nicht so glücklich ist. Es gehört eben zu einem dazu auch mal nicht ganz so happy zu sein. Und wenn man soweit ist, dann glaube ich kann man diese innere Ruhe und Zufriedenheit auch ausstrahlen.
    Bin momentan auf dem Weg dahin diese Zen-Haltung zu finden und ich denke, ganz wichtig ist es sich nicht nur annehmen zu können, aber auch jeden Tag mit Dingen und Menschen zu umgeben, die einem glücklich machen. Ich denke dann immer wieder an den Anime, den ich als Kind so gerne gesehen habe: Wunderbare Pollyanna. Da ist ein kleines Mädchen, das ganz viel in seinem Leben durchmacht, aber das ständig das "Such die Freude"-Spiel spielt. Aspekte im täglichen Leben zu suchen, für die man dankbar und über die man glücklich sein kann, würde jedem von uns ganz gut tun, glaube ich. Wenn der Fokus nur auf dem liegt, was kaputt geht oder schlecht läuft, wie kann man da glücklich werden?!
    Danke dir für den Impuls.
    LieGrü,
    Kristin

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    1. Absolut, man sollte auch annehmen, wenn man schlechte Laune hat oder einen miesen Tag hat, aber das ist für mich nicht gleichzusetzen mit unglücklich sein. Ich habe versucht zu beschreiben, dass die "nicht-gut-drauf-Tage" auch vorkommen, aber sie ändern nichts an meinem glücklich sein. Also ich werde an den Tagen nicht unglücklich. Schlechte Laune haben und glücklich sein schließt sich nicht aus.
      Und: JA! zu Menschen, die einem gut tun. Alles andere hat wenig Sinn <3!

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  5. Wow. Manche erlangen diese Erkenntnisse ein ganzes Leben nicht. Ich bin jetzt Ende zwanzig und vor ein paar Jahren habe ich Depressionen bekommen. Abgesehen davon, dass dafür wohl bei mir eine Veranlagung da ist und es eben nicht reicht, einfach "positiv zu denken"- Medikamente und Therapie sind Pflicht, bin ich auch zu dem Schluss gekommen, dass mir folgendes enorm hilft: Dankbar sein für das, was man hat, statt darauf zu fokussieren, was man nicht hat, die Dinge annehmen, die man nicht ändern kann, sich selbst annehmen. Ich werde wahrscheinlich nie diese Wahnsinnsausstrahlung haben, die du zeigst,ich habe nunmal ein "Bitchy Resting Face", das war schon immer so :D, aber diese Geisteshaltung hilft mir zufriedener zu sein. LG

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    1. Bitchy Resting Face ist auch nicht schlecht :D. Der richtige Fokus ist wichtig und so gut. Manchmal muss man sich noch selber fokussieren, irgendwann geht es von allein :). Alles Gute für dich <3!

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  6. Ein toller Post, liebe Amélie :-)
    Liebe Grüße aus Hamburg sendet dir Kiki!
    P.S.: Vielleicht sehen wir uns ja irgendwann mal in Bielefeld <3

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Seid lieb zu einander ♥!